Samstag, 26. Mai 2018

UnAdvanced - Meine neue Youtubeserie

Ich habe mich entschlossen wieder etwas auf Youtube zu machen. Und dieses mal sollte es etwas sein, woran ich auch Gefallen finden würde.
Ich begann nachzudenken und realisierte, dass mich ein Thema ganz besonders interessierte: Videospiele. Hinzu kam, dass ich ein großer Fan davon bin ab und zu einfach mal schlechte Amazon Kritiken durchzulesen.
Beides wird vereint in meiner neuen Youtubeserie: UnAdvanced. In der nehme ich die schlechtesten Spiele für den Gameboy Advance auseinander und zeige euch, wie es ingame aussieht. Ich stecke viel in Arbeit in die Kreation der Videos und ich hoffe einfach mal, dass euch die Serie genauso gefallen wird, wie mir auch.

In der ersten Folge geht es um das Spiel "Godzilla: Domination!". Da dieses 54% auf der Seite gameratio erreicht hat, bewegt es sich zwar noch im Mittelbereich, ist aber trotzdem schon ordentlich trashy. Falls ihr euch für Nintendo, Konsolen oder schlechte Spiele im Allgemeinen interessiert, könnt ihr gerne mal reinschauen.

Hier ist Folge 1! Viel Spaß!





Dienstag, 22. Mai 2018

Wie schmeckt eine Mispel?

Heute gibts mal einen total random Blogeintrag. Meine Oma kam gerade vorbei und hat mir eine Frucht präsentiert, die ich noch nie gesehen habe: Eine Mispel.
Ich fands kurios, also könnte es euch auch vielleicht gefallen.

Was ist das?
Eine Mispel ist ein Kernobstgewächs, so wie zum Beispiel auch Pfirsiche. Außerdem gehört sie zu den Rosengewächsen. Sie ist orange gefärbt, hat weiches Fruchtfleisch und in ihr verbergen sich mehrere mittelgroße Kerne. Die Bäume wachsen unter anderem in Westasien.

Wie schmeckt das?
Die Frucht ist süß-säuerlich und erinnert von der Konsistenz her an eine Drachenfrucht ohne Kerne. Ich persönlich finde sie schmeckt gut, nur wundert es mich, dass ich noch nie zuvor davon gehört habe.

Funfacts
Sie soll angeblich gegen Verdauungsbeschwerden helfen und sogar Darmentzündungen lindern.
Im Mittelalter war sie sehr verbreitet in ganz Europa.
Shakespeare erwähnt die Frucht in ein paar seiner Stücke.
Im Saarland sagt man auch "Hundsärsch" zu der Frucht aufgrund ihrer Form.
Früher waren sie als Heilpflanzen sehr bekannt aber mittlerweile fast komplett in Vergessenheit geraten.



Sonntag, 20. Mai 2018

Deadpool 2 - Eine unprofessionelle Review

Hallo liebe Leserinnen und Leser! Schön, dass Ihr euch auf meinen Blog verirrt habt um meine Meinung zu Deadpool 2 zu lesen!
Eines vorweg: Ich habe nicht viel Ahnung vom Marvel Universum und auch die Deadpool Comics nie gelesen, also kann ich diesbezüglich nicht wirklich auf Referenzen im Film eingehen. Das tut mir leid, aber ich kann euch sagen: Ein paar waren auf jeden Fall drin!

Irgendwann habe ich mal in der Schule gelernt, wie man Reviews bzw. Kritiken schreibt, (Ich hoffe, dass das überhaupt dieselbe Sache ist) aber leider habe ich darüber alles vergessen und mache es nun eben frei Schnauze in einer Aufteilung, die mir als logisch erscheint.

Bildcredit: Fox Studios

1. Worum gehts überhaupt?


Deadpool 2 ist die Fortsetzung von Deapool, wer hätte es gedacht. Der Film setzt zeitlich etwa dort an, wo der andere aufgehört hat. Wade ist wieder glücklich mit seiner Freundin vereint und die beiden planen ein Kind zu bekommen. Leider meint es das Schicksal allerdings nicht sonderlich gut mit den Beiden und ein Unglück geschieht. Was genau passiert, das will ich mal nicht spoilern. Jedenfalls bringt der neue Umstand Wades Leben ordentlich durcheinander und er stürzt sich als Deadpool erneut in ein Abenteuer, wenn auch nicht ganz freiwillig. An seiner Seite: Altbekannte Gesichter, neue Freunde und auch neue Feinde.
Allgemein lässt sich der Streifen in die Genre Action und Comedy einordnen und ist ca. 2 Stunden lang. Er spielt im Marvel Universe und nimmt Inspiration von den Deadpoolcomics. In den Hauptrollen sieht man Ryan Reynolds, Josh Brolin, Zazie Beetz und noch viele weitere. (lässt sich recht einfach nachgooglen)

2. Meine persönliche Review

Ich bin eigentlich kein Mensch, der häufig Actionfilme schaut, dennoch hat es mir Deadpool schon im ersten Teil angetan. Der Charakter an sich ist verdammt gut geschrieben und ich habe gegen seine Gags nichts auszusetzen.
Manchmal fühlen sich in Komödien Witze sehr erzwungen an, insbesondere, wenn sie ein jüngeres Publikum ansprechen sollen. Allerdings, hatte ich bei Deadpool nie das mulmige Gefühl was mich beschleicht, wenn ich zum Beispiel einen Adam Sandler Film anschaue. Alle Gags zur richtigen Zeit, am richtigen Ort. Verdammt gut getimed und vorallem: verdammt lustig. Nicht nur ich und meine Freunde, sondern auch alle anderen im Kinosaal haben bei vielen Szenen schallend lachen müssen. Aber nicht nur für Lachtränen wurde gesorgt, denn in Teil 2 gibts auch große Emotionen. Das war für mich persönlich sehr überraschend, weil ich von einer Actionkomödie eigentlich nicht erwartet habe, dass sie in ihrer Thematik plötzlich so tiefgründig wird. Also neben einen laut lachenden Kinosaal, gabs zeitweise auch einen schweigenden und nachdenklichen. Deadpool beweist somit mal wieder, dass Lachen und Weinen unglaublich nah beieinander sind und ich bin froh, dass gerade er das uns nochmal gezeigt hat.

Neben dem schon aus dem ersten Film bekannten Cast, wurden noch ein paar neue Charaktere eingeführt. Ein mysteriöser Kerl aus der Zukunft, ein Junge mit Superkräften und eine Heldin die sich ausschließlich auf Glück verlässt, um nur ein paar von ihnen zu nennen. Allesamt liebenswert und sehr gut geskriptet, insbesondere wenn es zu der Interaktion mit Deadpool selbst kommt. Außerdem gab es eine Premiere im Marvel-Film-Universum: Ein offizielles lesbisches Pärchen! Bisher gabs immer Gemunkel um die Thematik, aber das ist tatsächlich das erste Mal, dass sich ein paar Marvel-Helden dazu bekennen zur LGBTQ+ Community zu gehören. Eindeutig auch eins meiner Highlights in dem Film.

Zu den Actionszenen kann ich nicht wirklich was sagen außer, dass sie eben actionreich waren. Keine Ahnung wie man da Gut von Schlecht unterscheidet. Sagen wir es so: Ich habe mich trotz sehr vielen Actionszenen und Blut nie gelangweilt. Es ist eben Deadpool und man sollte einfach nicht erwarten, dass der ohne viele überflüssige Gewaltszenen auskommt. Macht auch einen großen Teil des Humors im Film aus. Mir wars nicht zu viel, aber ich bin auch schon abgehärtet durch das Internet und ein paar Horrorfilme, die ich nicht hätte schauen sollen.
(Also liebe Eltern, bitte schleppt eure Kinder da nicht unbedingt rein, da gibts ganz viel Blut und unnötige Gewaltdarstellungen. Falls eure Kleinen das verkraften sollten, will ich mich aber auch nicht unnötig einmischen. Macht was ihr wollt.)

3. Was sagen andere?

Die "Anderen" die mir am nächsten stehen, alias meine Freunde, fanden den Film allesamt auch sehr, sehr gut und konnten nicht wirklich was dran aussetzen. Als ich dann mal auf Twitter nachschaute, sah ich, dass der Film auch dort überwiegend positive Resonanz bekommen hat.
Auf RottenTomatoes bekam er 83% von den Experten und bisher 86% von den Zuschauern. Manche Kritiker bemängeln den Humor und das viele Blut in dem Film (insbesondere im Vergleich zum weniger blutigen ersten Teil) , aber das ist nunmal Geschmackssache.

Fazit: Deadpool 2 steht seinem Vorgänger in nichts nach. Neben gut geschriebenen Dialog, gibts auch noch genügend Actionszenen mit ganz viel Blut und Gedärmen. Die Gags sind lustig und stützen sich auf diesen dunklen, verzwirbelten Humor, den viele an Deapool so lieben. Neben ihnen, ist allerdings auch für genug Emotionen gesorgt. Der Film ist eine klare Empfehlung für jeden Fan von Action und Comedy. Also: Ab ins Kino und viel Spaß!

Montag, 7. Mai 2018

Ein Death Metal Anime von den Hello Kitty Machern?!


Wer hätte gedacht, dass ein paar kleine, süße Tierchen auf Netflix so relatable sein können?
Ich bin recht skeptisch an Aggretsuko drangegangen und habe nicht verstanden, warum dieser kleine rote Panda in meinen Vorschlägen auftauchte. Klar – Ich schaue gerne Cartoons aber ist dieser Anime nicht eher etwas für die jüngere Generation...?
Irgendwann tauchten auf meiner Twitter Timeline sämtliche Screenshots und Fanart auf und genau das war der Moment in dem ich mich entschied mal reinzuschauen.


Die Serie wurde von Sanrio, also den Leuten hinter Hello Kitty und Co. produziert und es geht um die rote Pandadame „Retsuko“ die einen stinknormalen Bürojob ausüben muss und sich tagtäglich mit Problemen rumschlägt. Dazu gehören ein nerviger Boss, viel zu viel Stress und allgemeine Antriebslosigkeit. In ihr staut sich natürlich viel Wut an und die lässt sie auch raus und zwar indem sie heimlich Death Metal Songs singt! (Ihr habt euch nicht verlesen.)
Der Anime ist seit dem zwanzigsten April auf Netflix und umfasst eine Staffel mit 10 Folgen die jeweils ca. 15 Minuten lang sind.


Retsuko ist als Charakter sehr liebenswert und vor allem sehr,sehr nachvollziehbar. Sie selbst beschreibt sich als normale 25 Jährige, sie ist Single und nicht perfekt. Neben ihr gibt es natürlich auch noch weitere Charaktere, allesamt zwar anthropomorph, aber dabei verdammt menschlich. Ich habe sehr genossen es zu schauen, weil jede Folge vor Charme trieft und viele Situationen passieren, die jeder von uns nachvollziehen kann. Die Serie spielt schlichtweg sehr nah am realen Leben (und das obwohl es um sprechende Tiere geht) und man wird sich selbst und andere Personen oft wiedererkennen. Es ist deutlich, dass sie an ein älteres Publikum gerichtet ist. Selbst, wenn ihr Cartoons eigentlich nicht mögt, lohnt es sich hier mal reinzuschauen.
Die gesamte Serie ist einfach so verdammt liebevoll gemacht, dass man gar nicht anders kann als sie zu mögen. Als leichte Kost zwischendurch ist sie perfekt und man verliebt sich schnell in Haupt- und Nebencharaktere. Der Stil ist einfach gehalten aber trotzdem schön anzusehen. (Ich meine, wer mag keine niedlichen Tiere?)

Leider sind der deutsche und auch englische Dub recht kläglich ausgefallen und ich würde jedem empfehlen das Ganze in Japanisch mit Untertiteln anzuschauen, denn die Stimmen sind im Original immer noch am Besten.
Ich hoffe darauf, dass wir nicht mehr allzu lange auf eine zweite Staffel warten müssen, denn mich haben Retsuko und ihre Freunde komplett in ihren Bann gezogen.

Bildcredit: Sanrio, Netflix

Samstag, 28. April 2018

Mein zehnter Podcast!

Neben meinem Blog und diversen anderen kreativen Projekten, besitze ich auch einen eigenen Youtubechannel und der ist häufig inaktiver, als es mir lieb wäre.
Aber heute nicht! Denn heute habe ich endlich ein neues Video hochgeladen in dem ich Zuschauerfragen beantworte. Bei denen gehts um Anime, Videospiele, Musik, Schinken und vieles mehr. Und zu Promotionzwecken, poste ich es auch mal hier auf meinem Blog.
Viel Vergnügen beim Anschauen!


Sonntag, 22. April 2018

Allmächtiger Dämonenlord? Denkste!

Stellt euch einen Dämonen vor: furchteinflößend, mächtig, mit schmetternder Stimme und grausiger Erscheinung...Was könnte solch ein Monster je aus der Fassung bringen?  Was könnte es überfordern? Die Antwort ist recht einfach: Ein Mitbewohner.

Wer der ist und was genau er macht, das beantwortet Louis Proll in seinem ersten Ebook Untermieter.
Zwar beinhaltet das nur eine Kurzgeschichte, ist allerdings ein tolles Leseerlebnis und macht Lust auf mehr. Ich wurde darauf aufmerksam, weil ich Louis' Content auf Youtube schon seit 2014 mitverfolge.
In seiner Hörspielreihe "Das Kontinuum" geht es um den quirligen Charakter, der im Buch erstmalig der Leserschaft vorgestellt wird. Ein Wesen, welches mit einem Fingerschnippen Planeten in die Luft jagen könnte, aber sich doch lieber dazu entschließt Mitbewohner zu spielen und Fernzusehen.
Klingt interessant? Dann könnt ihr euch hier das Buch auf Amazon besorgen.
Und lasst euch eins gesagt sein: Untermieter war nur ein Vorgeschmack! Der Autor hat noch ein paar mehr Stories im Ärmel, die eure Vorstellungskraft und Lachmuskeln sprengen werden.


Ich bin gespannt, was die Zukunft noch so bringt...
Eure Lara

Freitag, 20. April 2018

Ich wünschte, ich hätte Avatar schon früher geschaut...


Mittlerweile ist Avatar - Der Herr der Elemente auf dem besten Weg einer meiner Lieblings- Cartoons zu werden. Die Serie gibt es ja schon etwas länger. Soweit ich weiß, gibt es auch einen Live-Action-Film, über den das Fandom allerdings nicht allzu gerne redet.
Ich selbst wollte es schon ewig mal nachschauen, bin aber nie dazu gekommen. Als ich also im April gelesen habe, dass es jetzt auch auf Netflix verfügbar ist, habe ich Freudensprünge gemacht. 

Damals als es noch ganz „frisch“ im TV war, habe ich es immer mal auf Nickelodeon gesehen aber direkt weitergezappt, weil ich dachte: Hey, das ist doch bestimmt wieder so ein generischer Action-Mist.
Aber jetzt habe ich zwei Staffeln geschaut, bin 10 Jahre zu spät und realisiere, was ich alles verpasst habe. Erst neulich hab ich mit nem Kumpel drüber geredet und mich geärgert, weil die Serie ein elementarer (Pun not intended) Teil meiner Kindheit hätte sein können. Das ist dann doch schon ärgerlich.
Aber glücklicherweise komme ich ja nun dazu es endlich zu schauen und ich genieße es, sogar sehr. 

Falls ihr die Story nicht kennt, hier eine kurze Zusammenfassung der Ausgangssituation:

Vor langer Zeit lebten alle vier Nationen zusammen in Harmonie. Doch dann erklärte die Feuernation den Krieg. Der Avatar, Herr der 4 Elemente, hätte sie aufhalten können. Aber er verschwand als ihn die Welt am meisten brauchte.
Und 100 Jahre später finden Katara und ihr Bruder Sokka den Avatar in Form des Jungen Aang in einem Eisblock. Der muss aber natürlich noch vieles lernen und erledigen bevor er den Krieg beenden kann. (Ich habe definitiv nichts davon aus dem Intro der Serie abgeschrieben)

Und jo, so fängt es dann also an. Man wird direkt ins kalte Wasser geworfen und mit einer Story konfrontiert, die sich über 3 Staffeln ("Bücher") mit insgesamt 61 Episoden ausbreitet. Die Folgen sind jeweils 20 Minuten lang und eng miteinander verknüpft. Man verfolgt Aang und seine Freunde auf ihrer Reise. Dabei sehen sich die Helden immer wieder mit neuen Situationen konfrontiert die den Weg erschweren. 

Credit: nickelodeon

Die Charaktere sind allesamt verdammt gut geschrieben. Ich hätte nicht gedacht, dass man so viel Charakter Development und Story-Arcs in zwei Staffeln gepresst bekommt. Zu keinem Zeitpunkt hat es sich unnötig angefühlt und allein das ist bei so vielen Charakteren eigentlich schwer. Jetzt fehlt mir zwar noch eine Staffel, aber bisher war es auf jeden Fall schon ein echter Ritt. Ich finde die ganze Idee mit dem Elemente bändigen auch ziemlich cool. Dadurch entstehen interessante Stories und auch visuelle Umsetzungen. Wer hätte gedacht, dass man mit Erde, Wasser, Luft und Feuer so viel coolen Mist anstellen kann?

Ich kann mit meinen derzeit 18 Jahren noch aus fast jeder Folge etwas für mein eigenes Leben ziehen. Man bekommt ein paar kleine Lebenslektionen mit auf den Weg und das passiert dann nicht alá „In your face! Hab deine Freunde gern!“, sondern unterschwellig und in Einklang mit Story und Charakteren. Es gibt viele Momente in denen bei mir sogar Tränen geflossen sind. Dazu kommt, dass die visuelle Aufmachung der Serie auch einfach wunderschön ist. Kein einziger Screen ist irgendwie schlampig gezeichnet und auch beim Charakterdesign waren die Macher nicht faul.

Ich kann nur immer wieder sagen, dass ich es schade finde, dass ich mich noch nicht früher entschlossen habe die Serie zu schauen. Aber andererseits ist es schön nicht zu wissen, wie es weitergeht und wirklich alles von vorne bis hinten erleben zu können. (Hätte ich es damals im Fernsehen geschaut, hätte ich bestimmt viele Folgen verpasst)
Ich hoffe nur, dass meine Freunde nicht allzu genervt sind, wenn ich ihnen in naher Zukunft von der Serie vorschwärme... mhhm..vielleicht sollte ich meinen Bruder irgendwie dazu bringen es auch zu schauen. Aber erstmal setze ich mich jetzt selbst an Staffel 3 und bin schon gespannt, wie es weitergeht.

Eure Lara